Deutsche Post Produkte

Dialogpost: Definition, Bedeutung & Beispiele im Direktmarketing

Dialogpost Dialogpost ist das adressierte Werbebrief-Produkt der Deutschen Post für den kostengünstigen Massenversand von Print-Mailings. Als Nachfolger der Infopost seit 2016 ermöglicht Dialogpost reduzierten Portokosten ab 0,36 € pro Sendung bei Mindestmengen ab 500 Stück — mit Zustellung innerhalb von 2 bis 4 Werktagen.

Auf einen Blick

Begriff:Dialogpost
Kategorie:Deutsche Post Produkte
Englisch:Dialogue Mail
Synonyme:Infopost, Werbeantwort, Print-Mailing, Dialogpost Deutsche Post

Was ist Dialogpost? — Einfach erklärt

Dialogpost ist das zentrale Produkt der Deutschen Post AG für den Versand adressierter Werbebriefe. Es richtet sich an Unternehmen, die größere Mengen werblicher Sendungen kostengünstig an Privat- und Geschäftskunden versenden möchten. Im Vergleich zum regulären Standardbrief, der 2026 bei 0,95 € liegt, bietet Dialogpost deutlich reduzierte Portokosten — ab 0,36 € pro Sendung im Standard-Format.

Der entscheidende Vorteil: Dialogpost kostet nur einen Bruchteil des normalen Briefportos. Dafür gelten bestimmte Bedingungen: Die Sendungen müssen werblichen Charakter haben, es gibt Mindestmengen ab 500 Stück, und die Zustellung erfolgt ohne Laufzeitgarantie innerhalb von 2 bis 4 Werktagen. Für Marketingkampagnen, die nicht zeitkritisch sind, ist Dialogpost damit die wirtschaftlichste Option für den Postversand in Deutschland.

Seit der Einführung 2016 hat sich Dialogpost zum Standard-Versandprodukt für professionelle Direktmarketing-Kampagnen entwickelt. Laut dem DDV Dialogmarketing-Monitor 2024 werden jährlich rund 6,9 Milliarden Werbebriefe über die Deutsche Post versendet — ein erheblicher Teil davon als Dialogpost.

Geschichte: Von der Infopost zur Dialogpost

Im Januar 2016 führte die Deutsche Post AG Dialogpost als Nachfolgeprodukt der bisherigen Infopost ein. Die Umbenennung war mehr als kosmetisch: Mit dem neuen Produkt änderten sich Konditionen, Formate und technische Anforderungen. Die Deutsche Post positionierte Dialogpost gezielt als Premium-Produkt für werbliche Kommunikation.

Die Infopost selbst hatte eine lange Tradition. Bereits seit den 1970er-Jahren bot die Deutsche Bundespost vergünstigte Tarife für Massensendungen an. Über die Jahrzehnte wechselten die Namen — von der „Drucksache" über die „Infopost" bis hin zur heutigen Dialogpost — doch das Grundprinzip blieb gleich: Wer große Mengen Post einliefert und auf garantierte Zustellzeiten verzichtet, zahlt weniger Porto.

Meilensteine der Dialogpost

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JahrEntwicklungBedeutung
Januar 2016
Einführung als Nachfolger der Infopost
Neue Tarife, Formate und Produktstruktur
Januar 2020
Dialogpost Karte als drittes Format
Postkarten-Format ergänzt Standard und Groß
Januar 2020
Nur noch werbliche Inhalte zulässig
Nicht-werbliche Sendungen ausgeschlossen
Januar 2026
Matrixcode-Frankierung wird Pflicht
Digitaler DataMatrix-Code auf jeder Sendung
Alternative mobile view:
Jahr:Januar 2016
Entwicklung:Einführung als Nachfolger der Infopost
Bedeutung:Neue Tarife, Formate und Produktstruktur
Jahr:Januar 2020
Entwicklung:Dialogpost Karte als drittes Format
Bedeutung:Postkarten-Format ergänzt Standard und Groß
Jahr:Januar 2020
Entwicklung:Nur noch werbliche Inhalte zulässig
Bedeutung:Nicht-werbliche Sendungen ausgeschlossen
Jahr:Januar 2026
Entwicklung:Matrixcode-Frankierung wird Pflicht
Bedeutung:Digitaler DataMatrix-Code auf jeder Sendung

Die wichtigste Veränderung der letzten Jahre betrifft die Frankierung: Seit dem 1. Januar 2026 müssen alle Dialogpost-Sendungen mit einem individuellen digitalen Matrixcode frankiert werden. Die klassische Frankierwelle ist nicht mehr zulässig. Unternehmen, die weiterhin ohne Matrixcode versenden, zahlen einen Zuschlag von 5 Cent pro Sendung.

Dialogpost-Preise 2026 im Detail

Die Preise für Dialogpost richten sich nach Format und Gewicht. Im Vergleich zum Standardbrief sind die Ersparnisse erheblich — besonders bei größeren Auflagen, wo sich die Kostenvorteile über tausende Sendungen summieren.

0,36 €
Dialogpost Standard (bis 20g)
0,95 €
Standardbrief zum Vergleich
0,59 €
Ersparnis pro Brief
2.950 €
Ersparnis bei 5.000 Briefen

Die Deutsche Post unterscheidet drei Hauptformate. Im Standard-Format (bis 235 mm Länge, bis 125 mm Breite, bis 5 mm Dicke) kosten Sendungen bis 20 g zwischen 0,36 und 0,39 € netto, Sendungen von 21 bis 50 g liegen bei 0,42 €. Das Groß-Format (bis 353 mm Länge, bis 250 mm Breite, bis 30 mm Dicke) beginnt bei 0,54 € für Sendungen bis 50 g und reicht bis 1,11 € für Sendungen bis 1.000 g.

Für Unternehmen mit geringeren Stückzahlen bietet die Deutsche Post den Dialogpost Easy-Tarif an. Dieser erlaubt Einlieferungen bereits ab 500 Sendungen, jedoch mit einem Aufpreis von 0,18 € pro Stück gegenüber dem regulären Tarif. Der reguläre Tarif greift ab 5.000 Sendungen bundesweit, wobei zusätzlich mindestens 200 Sendungen pro Leitregion (erste zwei Ziffern der Postleitzahl) erforderlich sind.

Dialogpost-Preise 2026 (netto, zzgl. 19% MwSt.)

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Format & GewichtRegulärer TarifEasy-Tarif (ab 500 Stk.)
Standard bis 20 g
0,36–0,39 €
0,54–0,57 €
Standard 21–50 g
0,42 €
0,60 €
Groß bis 50 g
0,54 €
0,72 €
Groß 51–100 g
0,67 €
0,85 €
Groß 101–250 g
0,82 €
1,00 €
Groß 251–500 g
0,94 €
1,12 €
Groß 501–1.000 g
1,11 €
1,29 €
Alternative mobile view:
Format & Gewicht:Standard bis 20 g
Regulärer Tarif:0,36–0,39 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):0,54–0,57 €
Format & Gewicht:Standard 21–50 g
Regulärer Tarif:0,42 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):0,60 €
Format & Gewicht:Groß bis 50 g
Regulärer Tarif:0,54 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):0,72 €
Format & Gewicht:Groß 51–100 g
Regulärer Tarif:0,67 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):0,85 €
Format & Gewicht:Groß 101–250 g
Regulärer Tarif:0,82 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):1,00 €
Format & Gewicht:Groß 251–500 g
Regulärer Tarif:0,94 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):1,12 €
Format & Gewicht:Groß 501–1.000 g
Regulärer Tarif:1,11 €
Easy-Tarif (ab 500 Stk.):1,29 €

Alle Preise verstehen sich netto. Die Preisanpassung zum 1. Januar 2026 brachte eine durchschnittliche Erhöhung von 4,0 % für Dialogpost. Trotz der regelmäßigen Preisanpassungen bleibt Dialogpost mit einem Kostenvorteil von über 50 % gegenüber dem Standardbrief die wirtschaftlichste Option für Massenmailings.

Formate und technische Anforderungen

Dialogpost stellt an den Versender bestimmte technische Anforderungen, die über das hinausgehen, was beim regulären Briefversand nötig ist. Diese Anforderungen sichern die effiziente maschinelle Verarbeitung der Sendungen und ermöglichen die günstigen Tarife.

Inhaltliche Voraussetzungen

Seit dem 1. Januar 2020 sind bei Dialogpost ausschließlich Sendungen mit werblichem Inhalt zulässig. Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge oder andere nicht-werbliche Geschäftspost dürfen nicht als Dialogpost versendet werden. Die Deutsche Post prüft dies stichprobenartig und kann bei Verstößen die Differenz zum regulären Briefporto nachberechnen.

Frankierung ab 2026

Die bedeutendste technische Neuerung betrifft die Frankierung. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Matrixcode-Frankierung (DV-Freimachung) für alle Dialogpost-Sendungen verpflichtend. Jede einzelne Sendung benötigt einen individuellen DataMatrix-Code, der maschinell ausgelesen wird. Die bisherige Frankierung per Frankierwelle ist nicht mehr zulässig.

Für Unternehmen, die ihre Mailings über professionelle Lettershop-Dienstleister oder automatisierte Plattformen abwickeln, ändert sich in der Praxis wenig — die Matrixcode-Erzeugung wird vom Dienstleister übernommen. Wer seine Mailings jedoch selbst vorbereitet, muss die entsprechende Software und Schnittstellen zur Deutschen Post einrichten.

Vorsortierung und Einlieferung

Dialogpost-Sendungen müssen nach Postleitzahlen vorsortiert und in Leitregionsbündel verpackt werden. Die Einlieferung erfolgt an festgelegten Einlieferungsstellen der Deutschen Post. Im regulären Tarif sind mindestens 200 Sendungen pro Leitregion erforderlich, beim Easy-Tarif entfällt diese Anforderung.

Die Zustellung von Dialogpost erfolgt innerhalb von 2 bis 4 Werktagen (Dienstag bis Samstag). Die Deutsche Post gibt als Qualitätsziel E+4 an — also vier Werktage nach Einlieferung. Eine Laufzeitgarantie besteht nicht. Für zeitkritische Mailings empfiehlt sich der reguläre Standardbrief.

Dialogpost vs. Standardbrief: Wann lohnt sich was?

Die Entscheidung zwischen Dialogpost und Standardbrief hängt von mehreren Faktoren ab: Stückzahl, Zeitdruck und Art des Inhalts. Beide Produkte haben ihre Berechtigung — und für viele Unternehmen ist eine Kombination sinnvoll.

Der Standardbrief mit seinem Porto von 0,95 € (2026) bietet eine garantierte Zustellung am nächsten oder übernächsten Werktag (E+1 bis E+2). Er eignet sich für einzelne Sendungen, zeitkritische Post und nicht-werbliche Geschäftskorrespondenz. Dialogpost hingegen ist die wirtschaftliche Wahl für alle regelmäßigen Marketing-Mailings ab einer gewissen Mindestmenge.

Dialogpost vs. Standardbrief im Vergleich

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MerkmalDialogpostStandardbrief
Porto (bis 20 g)
0,36–0,39 €
0,95 €
Mindestmenge
500 (Easy) / 5.000 (regulär)
1 Stück
Zustellzeit
2–4 Werktage (keine Garantie)
1–2 Werktage (garantiert)
Inhalt
Nur werblich
Beliebig
Frankierung
Matrixcode (Pflicht ab 2026)
Briefmarke, Frankierung, etc.
Vorsortierung
Ja, nach PLZ erforderlich
Nein
Formate
Standard, Groß, Karte
Standard, Kompakt, Groß, Maxi
Alternative mobile view:
Merkmal:Porto (bis 20 g)
Dialogpost:0,36–0,39 €
Standardbrief:0,95 €
Merkmal:Mindestmenge
Dialogpost:500 (Easy) / 5.000 (regulär)
Standardbrief:1 Stück
Merkmal:Zustellzeit
Dialogpost:2–4 Werktage (keine Garantie)
Standardbrief:1–2 Werktage (garantiert)
Merkmal:Inhalt
Dialogpost:Nur werblich
Standardbrief:Beliebig
Merkmal:Frankierung
Dialogpost:Matrixcode (Pflicht ab 2026)
Standardbrief:Briefmarke, Frankierung, etc.
Merkmal:Vorsortierung
Dialogpost:Ja, nach PLZ erforderlich
Standardbrief:Nein
Merkmal:Formate
Dialogpost:Standard, Groß, Karte
Standardbrief:Standard, Kompakt, Groß, Maxi

Die Faustregel lautet: Sobald ein Unternehmen mehr als 500 Werbebriefe versendet und keine enge Zustellfrist einhalten muss, ist Dialogpost fast immer die bessere Wahl. Bei 5.000 Sendungen spart Dialogpost gegenüber dem Standardbrief bereits rund 2.950 € — ein Budget, das in die Kampagnengestaltung oder höhere Auflagen investiert werden kann.

Dialogpost Schwer: Kataloge und umfangreiche Mailings

Für besonders schwere Sendungen zwischen 1.000 g und 10.000 g (10 kg) bietet die Deutsche Post das Produkt Dialogpost Schwer an. Es richtet sich an Unternehmen, die umfangreiche Produktkataloge, Magazine, Broschüren oder Warenproben versenden möchten.

Die Preise für Dialogpost Schwer beginnen bei ca. 1,30 € für Sendungen von 1 bis 2 kg und steigen bis etwa 3,50 € für Sendungen bis 10 kg. Die genauen Konditionen hängen von Sendungsmenge und Sortierungstiefe ab und werden individuell mit der Deutschen Post vereinbart. Für Dialogpost Schwer gelten dieselben Mindestmengen und die gleiche Matrixcode-Pflicht ab 2026 wie für reguläre Dialogpost.

Dialogpost und DSGVO: Rechtliche Rahmenbedingungen

Der Versand von Dialogpost unterliegt den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) — allerdings genießt postalische Werbung eine privilegierte Stellung gegenüber digitalen Werbekanälen.

Die Rechtsgrundlage für den Versand werblicher Post bildet Artikel 6 Absatz 1 lit. f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Das bedeutet: Für Dialogpost-Sendungen ist keine vorherige Einwilligung des Empfängers erforderlich — ein wesentlicher Vorteil gegenüber E-Mail-Marketing, wo das Double-Opt-in-Verfahren zwingend vorgeschrieben ist. Voraussetzung ist, dass keine überwiegenden Interessen des Betroffenen entgegenstehen.

Unternehmen müssen jedoch bestimmte Informationspflichten erfüllen. Jede Dialogpost-Sendung sollte einen Hinweis auf das Widerspruchsrecht des Empfängers enthalten (Art. 21 Abs. 2 DSGVO). Außerdem muss erkennbar sein, woher die Adressdaten stammen — ob aus der eigenen Kundendatenbank oder von einem Adressverlag. Die Robinson-Liste (Werbeausschluss-Register) des DDV sollte vor jedem Mailing abgeglichen werden, um Empfänger auszuschließen, die keine Werbung wünschen.

Auch wenn postalische Werbung ohne Einwilligung zulässig ist, müssen Empfänger jederzeit der weiteren Verwendung ihrer Daten widersprechen können. Drucken Sie auf jedem Mailing einen klaren Hinweis, wie Empfänger künftige Zusendungen abbestellen können.

Der Dialogpost-Markt in Zahlen

Postalische Werbesendungen spielen im deutschen Werbemarkt nach wie vor eine bedeutende Rolle. Die aktuellen Marktdaten zeigen, dass Print-Mailings trotz der Digitalisierung ein zentraler Werbekanal bleiben — gerade weil sie sich von der digitalen Reizüberflutung abheben.

6,9 Mrd.
Werbebriefe pro Jahr in Deutschland
5,9 Mrd. €
Umsatz postalische Werbesendungen (2024)
85%
Marktanteil Deutsche Post im Briefmarkt
4. Platz
Unter den werbestärksten Kanälen

Laut dem DDV Dialogmarketing-Monitor 2024 liegen postalische Werbesendungen mit einem Umsatzvolumen von 5,9 Milliarden Euro auf Platz 4 der werbestärksten Kanäle in Deutschland — nach Printwerbung (6,6 Mrd. €), TV-Werbung (6,3 Mrd. €) und Online-Display-Werbung (6,0 Mrd. €). Die Deutsche Post befördert jährlich rund 14 Milliarden Briefe insgesamt, davon etwa 6,9 Milliarden Werbebriefe. Mit einem Marktanteil von 85 % dominiert die Deutsche Post den deutschen Briefmarkt.

Diese Zahlen verdeutlichen: Dialogpost ist nicht nur ein Nischenprodukt, sondern ein Massenversandkanal, der von Unternehmen aller Größenordnungen genutzt wird — vom lokalen Handwerker bis zum internationalen Versandhändler.

Dialogpost und AutoLetter: Automatisierter Versand

Die größte Hürde beim Versand von Dialogpost ist traditionell die Komplexität der Abwicklung: Adressen müssen validiert werden, die Sendungen nach Postleitzahlen vorsortiert, die Matrixcode-Frankierung korrekt angewendet und die Einlieferung koordiniert werden. Für Unternehmen ohne eigenen Lettershop oder ohne Erfahrung mit den Anforderungen der Deutschen Post ist das ein erheblicher Aufwand.

AutoLetter vereinfacht diesen Prozess, indem es den gesamten Workflow automatisiert — von der Empfängerauswahl über Druck und Kuvertierung bis hin zur Einlieferung als Dialogpost bei der Deutschen Post. Unternehmen müssen sich nicht mit Vorsortierung, Matrixcode-Erzeugung oder Mindestmengen befassen. Der Service übernimmt alle technischen Anforderungen der Dialogpost-Einlieferung.

Automatische Dialogpost-Einlieferung

AutoLetter übernimmt die gesamte Logistik: Vorsortierung nach PLZ, Matrixcode-Frankierung und Einlieferung bei der Deutschen Post — ohne manuellen Aufwand.

Keine Mindestmenge

Während Dialogpost bei der Deutschen Post ab 500 Sendungen verfügbar ist, bündelt AutoLetter Aufträge und ermöglicht so auch kleinere Kampagnen zu günstigen Konditionen.

DSGVO-konformer Versand

Automatische Berücksichtigung von Werbeausschluss-Listen und Opt-out-Wünschen für rechtssicheren Dialogpost-Versand.

Da AutoLetter den Versand über Dialogpost abwickelt, profitieren Kunden von den günstigen Dialogpost-Tarifen. Die genauen Kosten pro Brief — inklusive Druck, Kuvertierung, Personalisierung und Porto — werden vor dem Versand transparent angezeigt, sodass Unternehmen vorab genau wissen, was jede Kampagne kostet. So entfällt die separate Koordination von Druckerei, Lettershop und Posteinlieferung. Unternehmen verbinden ihre bestehenden Systeme (CRM, Onlineshop) per API mit AutoLetter, und der Versand wird automatisch ausgelöst, sobald ein definiertes Ereignis eintritt.

Dialogpost-Versand automatisieren

Starten Sie Ihre erste automatisierte Werbebrief-Kampagne über Dialogpost — ohne technische Hürden, ohne Mindestmengen.

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Häufige Fragen zur Dialogpost

5 Fragen beantwortet

Ab dem 1. Januar 2026 kostet Dialogpost im Standard-Format zwischen 0,36 und 0,42 € pro Sendung (netto, abhängig von Gewicht und Menge). Im Groß-Format liegen die Preise zwischen 0,54 und 1,11 € je nach Gewicht (bis 1.000 g). Die Mindestmenge beträgt 5.000 Sendungen bundesweit oder 500 Sendungen beim Easy-Tarif mit einem Aufpreis von 0,18 € pro Sendung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich 19 % MwSt. Im Vergleich zum Standardbrief (0,95 €) sparen Sie durchschnittlich 0,56 bis 0,59 € pro Brief.

Dialogpost lohnt sich ab 500 Sendungen (Easy-Tarif mit 0,18 € Aufschlag pro Stück). Wirtschaftlich optimal wird es ab 5.000 Sendungen bundesweit, da dann der reguläre Tarif ohne Kleinmengenzuschlag greift. Bei einem Standardbrief-Porto von 0,95 € und Dialogpost-Kosten von ca. 0,39 € ergibt sich eine Ersparnis von 0,56 € pro Brief. Bei 5.000 Sendungen entspricht das einer Gesamtersparnis von rund 2.800 € gegenüber normalen Briefmarken. Im regulären Tarif benötigen Sie zusätzlich mindestens 200 Sendungen pro Leitregion.

Dialogpost bietet drei Formate: Das Standard-Format (150–235 mm Länge, 90–125 mm Breite, bis 5 mm Dicke, bis 50 g) eignet sich für klassische Werbebriefe und Postkarten. Das Groß-Format (140–353 mm Länge, 90–250 mm Breite, bis 30 mm Dicke, bis 1.000 g) ist für umfangreichere Mailings mit Beilagen oder Katalogen gedacht. Seit 2020 gibt es zusätzlich die Dialogpost Karte als eigenes Postkarten-Format. Alle Formate müssen automationsfähig und seit 2026 mit digitalem Matrixcode frankiert sein.

Die Zustellung von Dialogpost erfolgt in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Werktagen nach Einlieferung. Die Deutsche Post nennt als Qualitätsziel E+4 (Einlieferungsdatum plus 4 Werktage). Eine Laufzeitgarantie besteht nicht. Die Zustellung erfolgt Dienstag bis Samstag. Für zeitkritische Sendungen mit garantierter Laufzeit ist der reguläre Standardbrief oder ein Prio-Produkt der Deutschen Post empfehlenswert.

Dialogpost (Standard und Groß) ist für Sendungen bis 1.000 g konzipiert, während Dialogpost Schwer für Mailings zwischen 1.000 g und 10.000 g (10 kg) gedacht ist. Typische Anwendungsfälle für Dialogpost sind Werbebriefe, Postkarten und dünne Kataloge. Dialogpost Schwer eignet sich für umfangreiche Produktkataloge, Magazine und Broschüren mit erheblichem Gewicht. Die Preise für Dialogpost Schwer beginnen bei ca. 1,30 € und steigen bis etwa 3,50 € für Sendungen bis 10 kg. Beide Varianten erfordern die gleichen Mindestmengen und die verpflichtende Matrixcode-Frankierung.

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