Billbee & Postwerbung: 5 automatisierte Briefkampagnen für Multichannel-Händler — eine Plattform, alle Kanäle
Multichannel-Händler verkaufen auf Amazon, eBay, Etsy und im eigenen Shop – doch auf Marktplätzen gehört der Kunde der Plattform, nicht Ihnen. Billbee aggregiert alle Bestelldaten an einem Ort. Dieser Guide zeigt 5 automatisierte Briefkampagnen, die diesen Datenvorteil nutzen: vom Markenaufbau bei Marketplace-Kunden über kanalübergreifende Reaktivierung bis zu VIP-Programmen, die den Gesamtumsatz aller Kanäle berücksichtigen.
Multichannel-Händler kennen das Dilemma: Sie verkaufen auf drei, fünf oder mehr Plattformen – Amazon, eBay, Etsy, Shopify, WooCommerce – doch auf Marktplätzen gehört der Kunde der Plattform, nicht Ihnen. Amazon verbietet E-Mail-Marketing an Marketplace-Käufer. eBay schränkt den Kundenkontakt massiv ein. Sie liefern das Produkt, aber die Kundenbeziehung bleibt beim Marktplatz. Billbee ist der Ort, an dem alle Bestelldaten aus allen Kanälen zusammenlaufen – über 85 Millionen Bestellungen pro Jahr, verwaltet von mehr als 20.000 aktiven Nutzern. Und genau diese aggregierten Daten machen Billbee zur idealen Basis für einen Kanal, der auf Marktplätzen oft der einzige erlaubte Weg zum Kunden ist: den physischen Brief.
Warum Multichannel-Händler einen physischen Kanal brauchen
Auf Amazon, eBay und anderen Marktplätzen gibt es keinen direkten Marketingkanal. Die Terms of Service verbieten es ausdrücklich, Marketplace-Kunden per E-Mail oder Newsletter anzuschreiben. Wer es trotzdem tut, riskiert die Sperrung seines Seller-Accounts. Für Multichannel-Händler entsteht daraus ein doppeltes Problem: Erstens erreichen sie ihre Marketplace-Kunden nicht. Zweitens versinkt die Kommunikation mit den eigenen Webshop-Kunden im E-Mail-Rauschen – der durchschnittliche Berufstätige erhält täglich 121 E-Mails, und die Öffnungsraten sinken seit Jahren kontinuierlich.
Physische Post löst beide Probleme gleichzeitig. Sie ist auf Marktplätzen der einzige erlaubte Direktkanal zum Kunden, und sie durchbricht das digitale Rauschen durch haptische Präsenz. Die Temple University hat in einer umfassenden Studie mit Hirnscans nachgewiesen, dass gedruckte Werbemittel stärkere emotionale Reaktionen auslösen, besser erinnert werden und eine höhere Kaufbereitschaft erzeugen als digitale Alternativen. Ein Brief liegt auf dem Küchentisch, nicht im Spam-Ordner.
Der Multichannel-Vorteil: Billbee-Händler, die über mehrere Kanäle verkaufen, haben einen entscheidenden Datenvorteil: Sie sehen die vollständige Kaufhistorie jedes Kunden über alle Plattformen hinweg. Diese kanalübergreifende Sicht ermöglicht präzisere Segmentierung, intelligentere Trigger und höhere Response-Raten als jede einzelne Plattform allein liefern könnte.
Für Multichannel-Händler ist physische Post keine Ergänzung – sie ist oft der einzige Weg, überhaupt eine direkte Kundenbeziehung aufzubauen. Der Amazon-Käufer, der Ihr Produkt liebt, kennt Ihre Marke nicht. Der eBay-Stammkunde hat keine Ahnung, dass Sie auch einen eigenen Shop betreiben. Ein persönlicher Brief ändert das.
Wenn Sie die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Werbebriefen und E-Mail-Marketing vertiefen möchten, finden Sie eine ausführliche Gegenüberstellung in unserem Vergleich Werbebrief vs. E-Mail-Marketing.
Billbee als zentrale Datendrehscheibe für Postwerbung
Billbee ist kein Shop-System, sondern ein Multichannel-ERP mit über 120 Integrationen. Es aggregiert Bestellungen von Amazon, eBay, Etsy, Shopify, WooCommerce, PrestaShop, Gambio und dutzenden weiteren Plattformen in einer zentralen Kundendatenbank. Für automatisierte Postwerbung ist das ein entscheidender Vorteil: Statt separate Integrationen für jeden Shop einzurichten, verbinden Sie ein einziges System – und erreichen damit Kunden aus allen Kanälen.
Die Billbee-Automatisierungs-Engine arbeitet nach dem Prinzip Trigger → Bedingungen → Aktionen. Ein Trigger kann der Eingang einer Bestellung sein, eine Statusänderung oder ein zeitgesteuertes Ereignis. Bedingungen filtern nach Shop oder Kanal, Land, Bestellwert, Zahlungsstatus oder Kundensegment. Die Aktion ist der automatische Briefversand über AutoLetter. Diese Kombination erlaubt hochpräzise Kampagnen, die mit einzelnen Shop-Integrationen nicht möglich wären.
Einmal eingerichtet, zentral gesteuert: Ob Amazon, eBay, Etsy oder eigener Shop – alle Briefkampagnen laufen über eine einzige Billbee-Automatisierung. Neue Shops oder Marktplätze werden einfach angebunden, ohne die Kampagnenlogik anzupassen. Das spart nicht nur Einrichtungszeit, sondern verhindert auch Doppel-Ansprachen bei Kunden, die auf mehreren Kanälen kaufen.
Detaillierte Informationen zur DSGVO-konformen Datenverarbeitung bei Werbebriefen finden Sie in unserem Leitfaden zur DSGVO-konformen Postwerbung. Wenn Sie ausschließlich über Shopify verkaufen, ist unser Shopify-Guide für automatisierte Postwerbung die passendere Ressource.
Kampagne 1 — Post-Purchase: Markenaufbau bei Marketplace-Kunden
Für reine Webshop-Händler ist der Dankesbrief ein nettes Extra. Für Multichannel-Händler ist er strategisch unverzichtbar. Denn auf Amazon und eBay kennt der Käufer Ihre Marke schlicht nicht. Er hat „ein Produkt auf Amazon gekauft" – nicht bei Ihrem Unternehmen. Der physische Brief nach der Erstbestellung ist der erste echte Markenkontakt. Er stellt Ihr Unternehmen vor, baut Vertrauen auf und – das ist der strategische Kern – leitet den Kunden zum eigenen Shop.
Der Trigger ist simpel: Sobald eine Erstbestellung in Billbee eingeht, löst die Automatisierung den Versand eines personalisierten Briefs aus. Die Bedingungen machen den Unterschied: Ein Amazon-Kunde erhält einen anderen Brief als ein Webshop-Kunde. Der Marketplace-Käufer bekommt eine Markenvorstellung mit QR-Code zum eigenen Shop. Der Direktkunde erhält ein klassisches Dankeschön mit Cross-Sell-Empfehlung.
Kanalspezifische Personalisierung
Billbee erkennt den Quellkanal jeder Bestellung. Amazon-Kunden erhalten einen Markenvorstellungsbrief, Webshop-Kunden ein personalisiertes Dankeschön. Jeder Brief ist auf den Kontext des Käufers zugeschnitten.
Markenaufbau bei Marktplatz-Kunden
Für Amazon- und eBay-Käufer ist der Brief der erste direkte Kontakt mit Ihrer Marke. Er enthält Ihre Geschichte, Ihre Werte und einen Grund, beim nächsten Mal direkt bei Ihnen zu kaufen.
Cross-Channel-Migration per QR-Code
Jeder Brief an Marketplace-Kunden enthält einen individuellen QR-Code, der direkt zum eigenen Shop führt – inklusive Erstbesteller-Gutschein. Das Ziel: den Kunden vom Marktplatz zum Direktkunden konvertieren.
Automatische Segmentierung
Billbee unterscheidet automatisch zwischen Neukunden und Bestandskunden – kanalübergreifend. Wer erstmals über Amazon kauft, aber bereits im Webshop Kunde ist, erhält keinen doppelten Willkommensbrief.
Die strategische Rechnung ist einfach: Wenn Sie 5% Ihrer Amazon-Kunden zu Direktkunden konvertieren, sparen Sie bei diesen Bestellungen die Marketplace-Provision von 10-15%. Bei 200 Amazon-Bestellungen pro Monat und einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 75€ bedeutet das: 10 konvertierte Kunden × 75€ × 15% Provision = 112€ monatlich eingespart – allein durch die Provisionseinsparung, zusätzlich zum regulären Post-Purchase-Effekt.
Kampagne 2 — Warenkorbabbrecher zurückgewinnen
70% aller Warenkörbe werden abgebrochen. Diese Kunden waren bereits kaufbereit – sie brauchen oft nur einen zusätzlichen Impuls. Der Multichannel-Aspekt macht diese Kampagne besonders spannend: Für Webshop-Kunden können Sie E-Mail und Brief kombinieren. Doch bei Marketplace-Kunden fehlt die E-Mail-Adresse — Amazon und eBay geben sie nicht an Händler weiter. Der physische Brief ist hier der einzige Retargeting-Kanal, um diese Kunden auf Ihren eigenen Shop zu führen und sie dort zum Kauf zu bewegen.
Retargeting-Kanäle im Vergleich
Der Schlüssel liegt in der Kombination: Die E-Mail erreicht die Schnellentscheider innerhalb der ersten 48 Stunden. Der Brief folgt 3-5 Tage später und gewinnt die Kunden zurück, die digital nicht reagiert haben. Billbee prüft vor jedem Briefversand den aktuellen Bestellstatus – hat der Kunde zwischenzeitlich gekauft, wird der Brief automatisch unterdrückt. So entstehen keine unnötigen Kosten und keine irritierenden Doppel-Ansprachen.
Tiefer einsteigen: Für detaillierte Trigger-Strategien, Gutschein-Staffelungen nach Warenkorbwert und eine vollständige ROI-Berechnung lesen Sie unseren spezialisierten Guide: Warenkorbabbrecher zurückgewinnen: Print-Retargeting für 8x höhere Conversion.
Kampagne 3 — Kundenreaktivierung: Kanalübergreifend inaktive Kunden wecken
Hier zeigt sich der größte Vorteil von Billbee gegenüber einzelnen Shop-Integrationen. Ein Shopify-Shop erkennt nur Inaktivität innerhalb von Shopify. Der Kunde, der seit 3 Monaten nicht im Webshop bestellt hat, aber letzte Woche auf Amazon gekauft hat, würde fälschlicherweise einen Reaktivierungsbrief erhalten. Billbee verhindert das: Die kanalübergreifende Bestellhistorie zeigt echte Inaktivität – kein Kauf auf keinem Kanal seit 60, 90 oder 120 Tagen.
Dieses „kanalübergreifende Inaktivitäts-Tracking" eliminiert falsch-positive Reaktivierungen und konzentriert Ihr Budget auf Kunden, die tatsächlich abgewandert sind. Das Ergebnis: höhere Reaktivierungsraten und niedrigere Kosten pro reaktiviertem Kunden.
Gestaffelte Reaktivierungsstrategie mit kanalübergreifender Prüfung
Formulierung entscheidet über Erfolg
Vermeiden Sie jede Formulierung, die dem Kunden das Gefühl gibt, überwacht zu werden. „Wir haben festgestellt, dass Sie seit 3 Monaten nichts gekauft haben" wirkt kontrollierend. Besser: „Wir haben neue Produkte, die perfekt zu Ihren bisherigen Einkäufen passen – und ein exklusives Angebot für Sie." Der Brief soll Wertschätzung vermitteln, nicht Druck erzeugen.
Die kanalübergreifende Reaktivierung ist besonders kosteneffizient: Weil Billbee falsch-positive ausschließt, versenden Sie weniger Briefe bei gleichzeitig höherer Trefferquote. Ein reaktivierter Stammkunde bestellt im Durchschnitt 2,4x in den folgenden 12 Monaten – die Kosten des Briefs amortisieren sich bereits mit der ersten Folgebestellung.
Kampagne 4 — VIP & Upselling: Top-Kunden kanalübergreifend identifizieren
In jedem Unternehmen gilt das Pareto-Prinzip: 20% der Kunden generieren 80% des Umsatzes. Aber wer sind Ihre echten Top-Kunden, wenn sie auf mehreren Kanälen kaufen? Ein einzelner Shop-Bericht zeigt nur einen Bruchteil des Bildes. Billbee zeigt den Gesamtwert: 200€ auf Amazon + 150€ auf eBay + 300€ im eigenen Shop = ein 650€-VIP-Kunde, den kein einzelner Kanal als solchen erkennen würde.
Der Trigger basiert auf dem kanalübergreifenden Gesamtumsatz: Top 20% nach aggregiertem Bestellwert über alle verbundenen Shops und Marktplätze. Die AutoLetter-Integration identifiziert diese Kunden automatisch und versendet personalisierte VIP-Briefe, die den gesamten Kundenkontext berücksichtigen.
Kanalübergreifende VIP-Erkennung
Billbee berechnet den Kundenwert über alle Plattformen hinweg. Kunden, die einzeln auf keinem Kanal als VIP auffallen, werden in der Gesamtbetrachtung als Top-Kunden identifiziert.
Vollständige Kaufhistorie
Der VIP-Brief kann auf die gesamte Bestellhistorie Bezug nehmen – nicht nur auf einen einzelnen Shop. Das vermittelt dem Kunden: „Wir kennen und schätzen Ihre gesamte Geschäftsbeziehung."
Exklusive Direktkunden-Vorteile
VIP-Briefe an Marketplace-Kunden enthalten exklusive Angebote, die nur im eigenen Shop einlösbar sind. Das Ziel: Top-Kunden vom Marktplatz zum margenstarken Direktkanal migrieren.
Automatische Schwellenwert-Trigger
Billbee löst den VIP-Brief automatisch aus, sobald ein Kunde den definierten Umsatz-Schwellenwert überschreitet – egal auf welchem Kanal die letzte Bestellung stattfand.
Die Ergebnisse sind überzeugend: Multichannel-Händler, die ihren kanalübergreifend identifizierten VIP-Kunden physische Post senden, verzeichnen einen um 7-10% höheren durchschnittlichen Bestellwert. Noch wichtiger ist die Migrationswirkung: VIP-Kunden, die vom Marktplatz zum eigenen Shop wechseln, erhöhen die Marge pro Bestellung um die eingesparte Provision.
Kampagne 5 — Saisonale Kampagnen: Black Friday, Prime Day & Weihnachten
Für Multichannel-Händler haben saisonale Kampagnen eine zusätzliche Dimension: kanalspezifische Saisonalität. Amazon Prime Day ist ein reines Amazon-Event – Ihre eBay- und Webshop-Kunden erreicht es nicht. Das eBay-Weihnachtsgeschäft hat eine andere Dynamik als der Black Friday auf Amazon. Billbee ermöglicht die Segmentierung nach Quellkanal und Vorjahres-Kaufverhalten: Amazon-Kunden erhalten den Prime-Day-Brief, eBay-Käufer den Weihnachtsbrief, und Webshop-Kunden bekommen die Black-Friday-Vorankündigung.
Der Trigger ist kalenderbasiert, kombiniert mit der kanalübergreifenden Billbee-Kaufhistorie. Kunden, die im Vorjahr an Black Friday auf irgendeinem Kanal bestellt haben, erhalten ein personalisiertes Vorab-Angebot. Die Segmentierung nach Quellkanal stellt sicher, dass die Botschaft zum Kaufkontext passt.
Planung: Kampagnenziel festlegen, Billbee-Segmente nach Kanal und Vorjahresverhalten definieren. Amazon-Prime-Day-Käufer, eBay-Weihnachtskäufer und Webshop-Black-Friday-Kunden separat segmentieren.
Design: Kanalspezifische Brief-Templates im A4-Format gestalten. Saisonales Design, klarer Gutscheincode für den eigenen Shop, QR-Code mit Tracking-Parameter. Dynamische Felder für Personalisierung einrichten.
Versand: Briefe automatisch drucken und versenden lassen. Der Brief liegt auf dem Schreibtisch, bevor die E-Mail-Flut beginnt. Das ist der entscheidende Vorteil des physischen Kanals.
Nachfassen: Digitaler Reminder per E-Mail an alle Briefempfänger, deren Gutschein noch nicht eingelöst wurde. Die Kombination beider Kanäle maximiert die Response.
Timing ist alles: Versenden Sie saisonale Briefe immer 7-10 Tage vor dem Event. Ein Brief, der am Black Friday ankommt, hat seinen Zweck verfehlt. Der entscheidende Vorteil: Der Brief wirkt als Erinnerungsanker, bevor das digitale Rauschen mit dutzenden Werbe-E-Mails einsetzt. Besonders bei kanalspezifischen Events wie dem Amazon Prime Day sollten Sie nur die relevanten Kundensegmente ansprechen.
Für weiterführende Strategien zur Kombination von Print und Digital empfehlen wir unseren Guide zu hybriden Marketingstrategien.
ROI-Berechnung: Was bringen automatisierte Briefkampagnen für Multichannel-Händler?
Die entscheidende Frage: Rechnet sich das? Rechnen wir ein konkretes Beispiel für einen typischen Billbee-Nutzer: ein kleiner bis mittlerer Multichannel-Händler mit 800 Bestellungen pro Monat über alle Kanäle und einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 75€.
ROI nach Kampagnentyp (Beispielrechnung, 800 Bestellungen/Monat über alle Kanäle)
Rechenbeispiel zusammengefasst: Bei einem monatlichen Briefvolumen von rund 530 Briefen (ohne saisonale Aktionen) entstehen Kosten von ca. 504€. Die erwarteten Zusatzumsätze liegen bei über 3.260€ pro Monat. Das ergibt einen Netto-Gewinn von rund 2.760€ monatlich – bei vollständig automatisiertem Ablauf. Hinzu kommen die eingesparten Marketplace-Provisionen durch die Kanal-Migration, die in dieser Berechnung noch nicht berücksichtigt sind.
Für eine detaillierte Anleitung zur ROI-Berechnung im Direktmarketing empfehlen wir unseren Analytics-Guide zur ROI-Berechnung.
Best Practices: So holen Multichannel-Händler das Maximum heraus
Die fünf Kampagnen bilden zusammen ein vollständiges Lifecycle-Marketing per Brief – kanalübergreifend und automatisiert. Damit jede einzelne Kampagne ihr Potenzial entfaltet, sollten Sie als Multichannel-Händler diese acht Grundregeln beachten.
8 Regeln für maximale Wirkung im Multichannel
- [ ] Segmentierung nach Kanal – Amazon-Kunden brauchen einen anderen Brief als Webshop-Kunden. Nutzen Sie Billbees Quellkanal-Information für kanalspezifische Templates und Ansprachen
- [ ] Kanalübergreifende Deduplizierung – Stellen Sie sicher, dass ein Kunde, der auf Amazon UND im Webshop kauft, nicht zwei Briefe pro Kampagne erhält. Billbees zentrale Kundendatenbank ermöglicht die Zusammenführung
- [ ] Migration-Ziel definieren – Jeder Brief an Marketplace-Kunden sollte einen klaren Pfad zum eigenen Shop enthalten. QR-Code, Gutscheincode, exklusive Vorteile – machen Sie den Wechsel attraktiv
- [ ] Timing-Regeln einhalten – Post-Purchase: 3-5 Tage nach Lieferung. Reaktivierung: ab 60 Tagen kanalübergreifender Inaktivität. Saisonal: 7-10 Tage vor dem Event
- [ ] Individuelles Tracking einrichten – Jeder Brief bekommt einen einzigartigen Gutscheincode. Nur so können Sie den ROI pro Kanal und Kampagne exakt messen und optimieren
- [ ] A/B-Tests nach Kanal durchführen – Was bei Amazon-Kunden funktioniert, muss bei Etsy-Kunden nicht wirken. Testen Sie Ansprache, Anreize und Design kanalspezifisch
- [ ] Frequenz-Limits setzen – Kein Kunde sollte mehr als einen Brief pro Kampagnentyp innerhalb von 30 Tagen erhalten. Achten Sie besonders auf Multichannel-Kunden, die sonst mehrfach angesprochen würden
- [ ] Billbee-Automationsregeln voll nutzen – Kombinieren Sie mehrere Bedingungen: Kanal + Land + Bestellwert + Kundensegment. Je präziser die Regel, desto höher die Response-Rate
Für die optimale Gestaltung Ihrer Briefvorlagen empfehlen wir unseren Guide zur visuellen Psychologie im Werbebrief-Design. Und für die perfekte Platzierung des Call-to-Action finden Sie konkrete Anleitungen in unserem CTA-Optimierungsguide.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zur Billbee-Integration und automatisierten Postwerbung
Es werden ausschließlich die für den Briefversand notwendigen Daten übertragen: Kundenname, Lieferadresse, Quellkanal, Bestellhistorie (Produktnamen, Bestelldatum, Bestellwert) und Kundensegment-Zuordnung. Zahlungsdaten, Passwörter oder sensible Marketplace-Informationen werden niemals übertragen. Die gesamte Datenübertragung erfolgt verschlüsselt und DSGVO-konform.
Ja, die AutoLetter-Integration arbeitet auf der Billbee-Ebene, nicht auf der Ebene einzelner Marktplätze. Sobald eine Bestellung in Billbee einläuft – egal ob von Amazon, eBay, Etsy, Shopify, WooCommerce, PrestaShop, Gambio oder einem der über 120 weiteren Kanäle – kann sie als Trigger für eine Briefkampagne dienen. Sie benötigen keine separaten Integrationen pro Plattform.
Ja. Adressierte Briefwerbung ist unter dem berechtigten Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO grundsätzlich zulässig, insbesondere bei bestehender Geschäftsbeziehung durch eine abgeschlossene Bestellung. Im Gegensatz zu E-Mail-Marketing, das auf Marktplätzen durch die ToS verboten ist, gibt es für physische Post keine vergleichbare Einschränkung. Jeder Brief enthält eine Opt-out-Möglichkeit, und Kunden, die widersprochen haben, werden automatisch ausgeschlossen.
Billbees zentrale Kundendatenbank erkennt Kunden, die auf mehreren Kanälen kaufen, anhand übereinstimmender Adressdaten. Die AutoLetter-Integration nutzt diese Deduplizierung: Wenn ein Kunde sowohl auf Amazon als auch im Webshop bestellt, erhält er nur einen Brief pro Kampagne – nicht zwei. Sie können in den Bedingungen festlegen, welcher Kanal-Kontext für den Brief verwendet wird.
Die Kosten beginnen ab 0,95€ pro Brief inklusive Druck, Kuvertierung und Versand im A4-Format. Es gibt keine Einrichtungsgebühren und keine monatlichen Fixkosten. Sie zahlen nur für tatsächlich versendete Briefe. Bei höheren Volumina sinkt der Stückpreis weiter.
Jeder Brief enthält einen individuellen Gutscheincode, der über Billbee oder direkt im Webshop eingelöst werden kann. Wird der Code eingelöst, wird die Conversion der jeweiligen Briefkampagne zugeordnet. Zusätzlich können QR-Codes mit UTM-Parametern versehen werden, um den Website-Traffic pro Kanal und Kampagne zu tracken. Im AutoLetter-Dashboard sehen Sie Versandvolumen, Einlösungsrate, Umsatz und ROI – aufgeschlüsselt nach Quellkanal und Kampagnentyp.
Haben Sie weitere Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Kontakt aufnehmenFazit: Ein System, alle Kanäle, fünf Kampagnen
Die fünf automatisierten Briefkampagnen bilden zusammen ein vollständiges Lifecycle-Marketing per Post – und Billbee ist die zentrale Steuerungseinheit. Der Post-Purchase-Brief baut Ihre Marke bei Marketplace-Kunden auf und leitet sie zum eigenen Shop. Die Warenkorbabbrecher-Kampagne gewinnt kaufbereite Webshop-Kunden zurück. Die kanalübergreifende Reaktivierung weckt nur echte Inaktive, statt falsch-positive zu verschwenden. Das VIP-Programm identifiziert Top-Kunden über alle Kanäle und migriert sie zum margenstarken Direktkanal. Saisonale Kampagnen nutzen kanalspezifische Kaufmuster für maximale Relevanz.
Das Entscheidende: All das läuft über ein einziges System, vollautomatisch. Nach der einmaligen Einrichtung in Billbee werden Briefe kanalübergreifend ausgelöst, personalisiert, gedruckt und versendet. Neue Marktplätze werden einfach angebunden, ohne die Kampagnenlogik anzupassen. Für Multichannel-Händler, die auf Marktplätzen keinen direkten Kundenkontakt haben, ist physische Post nicht nur ein zusätzlicher Kanal – sie ist oft der einzige Weg, eine direkte Kundenbeziehung aufzubauen.
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